.x. wanna listen? .x..x. Dear Mr. President .x. .x. Somebody told me .x. .x. Miss Murder <3 .x. .x. Till the day I die .x. .x. Oh Mother .x. .x. Dawn on a furneral day .x.

  Startseite
  Über...
  Amy's Psychowerke
  Arts
  I'm fine
  Am I Alone?
  Star Wars
  Durchgeknallt
  Mein 2tes Ich
  Addicted
  Friends
  Gästebuch
  Kontakt
 



  Links
   Evans Blue
   Nucular
   Home sweet home
   Freddü
   Moni
   Increadable



Image Hosted by ImageShack.us

http://myblog.de/punkzwerg

Gratis bloggen bei
myblog.de





Sooo einer meiner Lieblingsfilme und damit ihr auch versteht worums da geht tadaaa:


Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) wird auch emotional instabile Persönlichkeitsstörung genannt. Die ursächlichen Traumata können sehr unterschiedlich sein und liegen oft bereits in der frühen Kindheit. Die späteren Auswirkungen sind vielgestaltig. Zu ihnen gehören sehr wechselhafte Stimmungen und Affekte, ein zerrüttetes Selbstbild, sehr unterschiedlich ausgeprägte Arten von traumabedingten Dissoziationen und damit verbundene Autoaggression sowie extreme zwischenmenschliche Sensibilität und extremes Emotionsgedächtnis. Vor allem die letzten zwei Symptome sind häufig Ursache für soziale Konflikte. Grundsätzlich können die Symptome bei den Betroffenen sehr unterschiedlich sein; viele davon gibt es sogar gegenteilig. Die Stärke der Störung ist von Person zu Person individuell, ebenso das damit verbundene Leiden und die individuellen Belastungserscheinungen. Es ist jedoch immer eine seelische Dauerbelastung gegeben, das Leben Betroffener ist nachhaltig beeinträchtigt.

Sozialverhalten und Partnerschaft

Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind oft höchst instabil (von Experten wird auch oft von instabil-stabil gesprochen (Personen mit einer Borderline-Persönlichkeit sind stabil in ihrer Instabilität).

Werden dauerhaft traumatisierte Menschen - real oder vermeintlich - ungerecht behandelt, ist die von außen wahrgenommene Reaktion oft heftig und impulsiv. Es gibt häufig über Tage oder sogar Wochen keinen Ausweg aus der unvermeidbaren resultierenden Gefühlswelt. Diese ist unterdrückend und schmerzhaft. Viele Äußerungen, sowie Gesten, Mimik und Betonung anderer Personen werden oft falsch oder durch Überinterpretationen als feindlich empfunden. Jedenfalls werden die Kommunikationsimpulse aber sehr intensiv analysiert und auf „Signalwirkung“ hin untersucht. Ursache ist eine häufig anzutreffende generelle Erwartungshaltung, dass Kränkungen vom Gegenüber zu erwarten sind. Hier können sich auch "Präventivangriffe" von Betroffenen ereignen, um der Angst auszuweichen.

Bereits kleine Anlässe können starke „Gefühlimpulse“ auslösen, die vom Betroffenen nicht verarbeitet werden können. Das kann zu emotionalen Verwicklungen führen. Besteht eine enge emotionale Bindung zu einem anderen Menschen, kann die Tendenz bestehen, die andere Person zu idealisieren. Denn durch die traumatische Verletzung sucht der Betroffene gefühlsbasierte Verbundenheit und Schutz. Bei Konflikten tritt dann oft eine enorme innerliche Enttäuschung auf. Dahinter steht die verborgene Angst des im Stich gelassen Werdens und der Verständnislosigkeit. Nach außen hin wird dann oft wahrgenommen, daß Betroffene unerwartet in das andere Extrem wechseln und das Gegenüber entwerten. Häufig wird die Beziehung zumindest vorübergehend, oft aber auch dauerhaft beendet. Die Beziehungen dauern im Durchschnitt 12-24 Monate, wobei aber auch erhebliche Abweichungen möglich sind.

Die Angst, verlassen zu werden, steht zum einen in Beziehung mit den eigenen Erfahrungen durch dissoziativ bedingtes selbstverletzendes Verhalten. Das bedeutet, daß sich der Betroffene oft unbewusst so verhält, daß er die Bezugsperson verliert oder zumindest kränkt. Zum anderen fällt Betroffenen oft schwer, Nähe zuzulassen, auch wenn sie ständig danach suchen. Dieses Problem ist ich-synton, d.h. Betroffene wissen nicht bzw. haben höchstens ein unangenehmes Gefühl, dass sie de facto Angst vor Nähe haben. Es fällt ihnen schwer, Nähe zuzulassen, sie sind trotzdem ständig auf der Suche danach.

Das allgemeine soziale Verhalten Betroffener ist natürlich nicht nur durch die Belastungserscheinungen alleine zu beschreiben. Es ist immer abhängig vom Menschen, der dahinter steckt, der mit den Problemen und Erschwernissen der Borderline- bzw. Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leben muss. Das erfordert logischerweise besondere Verantwortung und besondere Anstrengung - von beiden Seiten. Da es in vielen Lebenslagen oft schwer bis unmöglich ist, den Erwartungen der Umwelt (also wie es die Norm gebietet) zu entsprechen, ergibt sich leicht ein negatives Licht auf Trauma-Opfer. Meistens entsteht für diese Personen erhebliches persönliches Leid.

Eine weitere typische Eigenschaft, die bei vielen Betroffenen auftritt, bei einigen auch nicht, ist geprägt von starker Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft. Oft kommt dazu ein Bedürfnis, mit möglichst allen Mitmenschen und in jeder Situation ein gutes persönliches Verhältnis aufzubauen oder zu bewahren. Also wird das Gegenüber dann sehr diplomatisch und zuvorkommend angegangen, manchmal auch gute Mine zum bösen Spiel gemacht.

Symptome

Wie die Grade der Störung selbst, so sind auch die Symptome höchst unterschiedlich. Jeder Betroffene hat ein eigenes Belastungsbild. Die Symptome können bei den Betroffenen auch gegenteilig ausgeprägt sein. Sehr wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem, was von außen als Symptom erkennbar ist, und den wirklichen Ursachen.

Ein bedeutendes Merkmal für Trauma-Opfer selbst sind die stark reduzierten Gefühle von Glück, Ausgeglichenheit, Entspannung und Wohlgefühl. Es wird ersetzt durch Gefühle von Unwohlsein und Unausgeglichenheit, durch gedankliche und emotionale Unruhe und durch ein chronisches Gefühl der inneren Leere. Viele Patienten mit ausgeprägterem Krankheitsbild beschreiben ihre Lage oft so, daß ihre Gedanken und Gefühle förmlich vergewaltigt werden, ohne daß sie sich wehren können. Dieses Problem führt, neben der dissoziativen Komponente, auch zu bestimmten Formen des Selbstverletzenden Verhaltens (SVV). Das ist vergleichbar mit Feuer und Gegenfeuer. Also eine Ablenkung vom psychischen Schmerz. Leidenschaftliche "Besessenheit" und zwanghafte "Besessenheit" sind daher ebenfalls typisch.

Chronische endogene Depressionen sind häufig vorhanden. Diese können schwer sein.

Während bei einer Person mit Bipolarer Störung eine Stimmung für mehrere Wochen anhält, kann ein Mensch mit einem Borderline-Symptom intensive Schübe aus Angst, Depression, Selbsthass oder Wut für einen kurzen Zeitraum oder wenige Stunden erleben, jedoch auch über mehrere Tage und noch deutlich länger. Diese können in Verbindung mit Störungen der Impulskontrolle wie impulsiver Aggression, selbstverletzendem Verhalten und Alkohol- und anderem Drogenmissbrauch auftreten. Es kann zu übermäßigem Geldausgeben oder Völlerei aufgrund quälenden Hungers kommen sowie zu Beziehungssucht und riskanten Sexualpraktiken. Abhängigkeits- bzw. Suchtverhalten ist eine häufige Begleiterscheinung. Besonders BPS-Betroffene "verlagern ihre Sucht" (Suchtverlagerung) von einem Bereich in einen anderen, sie wechseln plötzlich die Drogen bzw. den Suchtbereich. Die meist mit der Sucht einhergehenden selbstzerstörerischen Verhaltensweisen verstärken das Krankheitsbild.

Wahrnehmungs- und Bewusstseinsstörungen können zu häufiger Änderung von Langzeitzielen, Karriereplänen, Berufen, Freundschaften, Geschlechtsidentität, Religionszugehörigkeit, der Meinung und Werten führen. Häufig berichten die Patienten, dass sie „sich selbst nicht fühlen können“ (Depersonalisation), oft fühlen sie sich selbst gegenüber fremd, es handelt sich dabei um auch sehr stark auftretende dissoziative Symptome. Manchmal empfinden sich Menschen mit BPS als grundsätzlich schlecht oder wertlos.


Selbstverletzendes Verhalten bis hin zum Suizid in schweren Fällen sind symptomatisch. Typische Formen sind z.B. Aufkratzen von Mückenstichen, in schwereren Fällen auch das zufügen von Biss- oder Schnittwunden. Häufig äußern sich verborgener Selbsthass bzw. die oft schwer zu erkennende Dissoziation und die Unfähigkeit, die plötzlich auftretenden Spannungen abzubauen, sowie ein Gefühl des „sich nicht mehr Spürens“ in autoagressivem Verhalten. Eine Gefahr der Selbstverletzung oder eines Selbstmordes kann auch in manchen Fällen zum Zeitpunkt einer Hochstimmung bestehen. Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass Borderline-Patienten ein verringertes Schmerzempfinden besitzen, d.h. auf einen Schmerzreiz weniger reagieren als Vergleichspersonen. Dies wird auf einen aktiven Unterdrückungsmechanismus des Gehirnes zurückgeführt.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung